Vorlagen
Unter Vorlagen im Admin liegen fertige Bausteine je Branche: Textbausteine für die Stichpunkte und passende Fragen. Wählst du eine, startet der Assistent damit vorbefüllt — ändern oder löschen kannst du alles, bevor du live schaltest. Die Vorlage ist ein Anfang, kein Korsett.
A/B-Tests (ab BUSINESS)
In der Kampagnenübersicht legst du zu einer laufenden Kampagne eine Variante B an: eine andere Überschrift, und am besten ein anderes Bild oder Reel — ein anderes Motiv bringt meist mehr als eine andere Überschrift, denn die Leute entscheiden im Vorbeiscrollen. Behältst du das Bild, wird nur die Überschrift getestet.
Der Aufruf wird 50/50 auf beide Varianten verteilt, ohne Cookies. Im Reporting siehst du je Variante Aufrufe und Eingänge. Einen Gewinner kürt die Software nicht von selbst: Nach etwa zwei Wochen liest du die Zahlen und übernimmst die bessere Variante — vorher sagt „noch kein klarer Gewinner" genau das.
Talentpool (ab BUSINESS)
Manchmal passt jemand nicht auf die Stelle, aber in den Betrieb. Dafür gibt es am Ende des Bewerbungsfunnels ein eigenes, leeres Kästchen: „Nimm mich in den Talentpool auf, falls es diesmal nicht passt." Nur wer es selbst setzt, bleibt nach einer Absage gespeichert — freiwillig, ohne Einfluss auf das laufende Verfahren und jederzeit widerrufbar; ohne dieses Häkchen greift die normale Löschfrist.
Talentpool-Einträge bleiben 12 Monate ab der Einwilligung, dann werden sie anonymisiert; löschst du die Bewerbung vorher, endet der Eintrag mit ihr. Eine eigene Pool-Ansicht gibt es im Admin noch nicht — das Datum der Einwilligung steht je Bewerbung im JSON-Export und im PDF. Wer an einer Ausschlussfrage aussteigt, kann sich über die Hinweisseite ebenfalls in den Talentpool eintragen — dann mit Kontaktdaten, die er dort selbst angibt.
Den Talentpool anschreiben
Wenn du eine neue Stellen-Kampagne live schaltest, zeigt der Assistent im letzten Schritt, wie viele frühere Bewerbende zu ihr passen: abgesagt, Einwilligung jünger als 12 Monate, nicht auf diese Stelle beworben, je Adresse einmal, nicht gesperrt. Sobald die Kampagne live ist, öffnet Talentpool anschreiben den Kampagnen-Versand mit einem eigenen Entwurf — Betreff und Text vorbefüllt, Pflicht-Testmail wie immer, im Sendekasten die Zahl mit ihren Bedingungen. Wie ein Versand läuft, steht unter An Bestandskunden senden; dieselbe Zeile mit Knopf findest du dort unter Kampagne senden bei jeder laufenden Stelle.
Jede Mail an frühere Bewerbende sagt im Fuß, warum sie kommt, und trägt einen Austragungslink: Ein Klick widerruft die Einwilligung, die Person steht danach nicht mehr im Pool. Die Bewerbung selbst bleibt bis zur normalen Löschfrist deines Betriebs. Deine Kontakte und dein Talentpool sind zwei getrennte Kreise — ein Kunde bekommt keine Stellen, ein Bewerbender keine Angebote. Im Reporting erscheinen Eingänge aus so einem Versand als Kanal „Talentpool angeschrieben".
Diese Funktion wird Schritt für Schritt freigeschaltet. Siehst du die Karte im Assistenten noch nicht, ist dein Betrieb noch nicht an der Reihe.
Warum das so streng ist, steht in Absagen und Löschfristen: Ohne aktive Einwilligung dürfen Bewerberdaten nach der Absage nicht für spätere Stellen aufbewahrt werden — auch nicht „nur die E-Mail-Adresse".